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1932 gründet Ole Kirk Christiansen, arbeitsloser Schreiner und Zimmermann, im dänischen Billund eine kleine Firma die Holzspielsachen herstellt. Er tauft seine Firma Lego, ein Zusammenzug von "leg" und "godt", was auf dänisch "spiel gut" bedeutet. Durch einen glücklichen Zufall ist Lego auch Lateinisch für "ich setze zusammen". Einen besseren Namen hätte es für eine Gesellschaft, die später das beliebteste Bau-Spielzeug herstellen und verkaufen würde, nicht gegeben.
1948 stellt Christiansen zusammen mit seinem Sohn Godtfred den ersten Prototyp der späteren Legoklötze fertig. Zehn Jahre später ist das System Lego praktisch fertig. 1960 zerstört ein Brand die Lager der Holzspielsachen. Godtfred, der die Führung der Familienfirma übernommen hat, entscheidet sich, alles auf Lego zu setzen. Jedes Jahr werden neue Teile aus Plastik an die immer zahlreicher werdenden Kunden angeboten: 1961 das Rad, 1966 der erste Zug, ab 1974 die berühmten kleinen Menschen mit dem gelben Gesicht und 1977 Lego Technic, das mit seinen Zahnrädern die Konstruktion richtiger mechanischer Kunstwerke erlaubt. Die Klötze sind mehrfarbig, transparent oder sogar leuchtend. Für 6 Klötze existieren über 915 Millionen Möglichkeiten zum Zusammensetzen!
Vertreten in über 130 Ländern verkauft die Firma 7 Schachteln pro Sekunde. Dabei sind Star Wars, Harry Potter oder programmierbare Roboter... Lego lockt auch die Kinder des 21. Jahrhunderts, ohne jedoch auf die Einfachheit die an der Wurzel ihres Erfolges steht zu verzichten: Die heute produzierten Teile können immer noch mit denen von 1958 kombiniert werden!
Guillaume Tixier, dans Sélection, Reader's Digest, Mai 2006, p. 29. Aus dem Französischen übersetzt von Dominik Zindel.
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